Varus, der Westfälische Frieden und ausgezeichnete Naturerlebnisse
Das Osnabrücker Land lockt mit vielen landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten
Große Geschichte, malerische Burgen und Schlösser sowie eine außergewöhnlich reizvolle Landschaft, die Radler und Wanderer gleichermaßen anlocken: Das Osnabrücker Land bietet für jeden Geschmack das passende Ziel.
Auf den Spuren eines bedeutenden historischen Ereignisses wandeln Besucher in Osnabrück – der einzigen Großstadt, die mitten in einem Naturpark eingebettet ist. Im Jahr 1648 wurde hier der Westfälische Frieden geschlossen und damit das Ende des Dreißigjährigen Krieges besiegelt. Im Friedenssaal des Rathauses künden noch heute die Porträts der Herrscher und Diplomaten jener Zeit von der Tragweite dieser Zusammenkunft.
Ein weit über das Osnabrücker Land hinaus strahlendes Museum steht in Kalkriese direkt am Ort der Varusschlacht. Das Gefecht zwischen Römern und Germanen im Jahre 9. n. Chr., bei dem die Römer eine vernichtende Niederlage einstecken mussten, hat Eingang in jedes Geschichtsbuch gefunden. In der nach dem Ereignis benannten Varus-Region kann der Besucher dem Hergang der Schlacht wahrlich auf den Grund gehen
Besucher, die sich noch weiter auf den Weg in das nördliche Osnabrücker Land machen, finden sich inmitten einer wunderschönen Szenerie prachtvoller Hofanlagen wieder. Das parkähnliche Artland beeindruckt durch seine vielen malerischen Fachwerkhöfe, die von stattlichen Eichen umrahmt sind. Erleben kann man das Artland übrigens nicht nur zu Fuß oder mit dem Drahtesel. Ein Vergnügen – besonders für Gruppen – verspricht eine Tour mit der Draisine. Wassersportfans zieht es wohl eher an die Ufer des Alfsees. Rund um das Gewässer ist eine riesige Freizeitanlage mit ausgezeichnetem Campingplatz entstanden.
Immer der Nase nach geht es in den Sole-Heilbädern in der Teuto-Region. So steht in Bad Rothenfelde das größte Gradierwerk Westeuropas. Bei einem Spaziergang rund um die Anlage können Gesundheitsbewusste die gute salzige Luft einatmen. Und auch in Bad Laer schwören die Gäste auf die gesundheitsfördernden Eigenschaften des „weißen Goldes“, während man im benachbarten Bad Iburg seit vielen Jahren auf Kneipp vertraut. Nicht verpassen sollten Gäste in Bad Iburg die Besichtigung des Schlosses, wo einst die erste preußische Königin Sophie Charlotte das Licht der Welt erblickte.
Aber auch an natürlichen Sehenswürdigkeiten hat das Osnabrücker Land eine Menge zu bieten: Vom bäuerlich geprägten Norden bis zum bergigen Süden mit den markanten Höhenzügen des Teutoburger Waldes und dem Wiehengebirge birgt das Osnabrücker Land eine ausgezeichnete landschaftliche Vielfalt: Der Geo-Naturpark TERRA.vita kann eine mehr als 300 Millionen Jahre alte geologische Geschichte vorweisen. Bei Wanderungen auf attraktiven ausgebauten Wanderwegen kann sich der Naturfreund an grandiosen Panoramablicken in das Hügelland erfreuen und die wechselnden Landschaftsformen entspannt zu Fuß genießen.
Diejenigen, die lieber in die Pedale treten möchten, finden im Osnabrücker Land hervorragende Bedingungen vor. So können 2500 Kilometer gut markierte Radwege erfahren werden. Zehn Themen-Touren, von der Kurztour bis zu mehrtägigen Radelpauschalen, laden zum Entdecken der Region ein. Darüber hinaus verlaufen vier Radfernwege durch das Osnabrücker Land.
Besucher steuern mit dem Osnabrücker Land immer das richtige Ziel an.
Weitere Informationen:
Tourismusverband Osnabrücker Land e.V.,
Krahnstr. 52/53, 49074 Osnabrück
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