Wangerland
Traditionelle Gastfreundschaft und modernes Ferienleben auf der ganzen (Küsten-)Linie
Warum wird eine Ferienregion mehrfach für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet? Weil sie großzügig, liebenswürdig, kreativ, abwechslungsreich und erholsam ist. Weil sie das Leben heiter und die Gastfreundschaft ernst nimmt. Weil sie sich für die Natur genauso engagiert wie für ihre touristischen Einrichtungen. Kurz: weil ihr Klima in jeder Hinsicht gesund und entspannt ist. Und weil das so ist, fühlen sich hier nicht nur Familien, sondern alle Nordsee-Urlauber höchst willkommen: im Wangerland.
Ausgerechnet einem Temperamentsausbruch der Nordsee ist es zu danken, dass das Wangerland seine Stärken als Ferienlandschaft entdeckt hat. Mitte des 19. Jahrhunderts lief eine Sturmflut zu solcher Form auf, dass die Insel Wangerooge auseinander zu brechen drohte und einige Insulaner lieber aufs Festland umsiedelten. Hier fühlten sie sich anscheinend so wohl, dass sie das gesunde Leben mit anderen Menschen teilen wollten. Im Juli 1860 wurde eine Badeanstalt eröffnet, Schankbetrieb und Gästeunterkünfte folgten wenig später. Die touristische Zukunft des Wangerlandes hatte aussichtsreich begonnen.
Mittlerweile gestaltet sich die Beziehung zum Meer entsprechend harmonisch. Vorsorglicher Deichbau hat das Land zwischen Jadebusen und Nordsee nachhaltig „befriedet“. Eine rund 27 Kilometer lange, traumhaft schöne Küstenlinie ist entstanden: Feinsandige Badezonen im Wechsel mit gepflegten Grünstränden und der angrenzenden reichen Natur des Wattenmeeres. Hinter dem Deich breitet sich 180 Quadratkilometer weit ländliche Idylle nach schönster Friesenart: Äcker und Wiesen, Schafe und Kühe, Windmühlen und kleine Gehöfte, romantische Cafés und jede Menge einladender Wegstrecken. Deutschlandweit gilt das Rad- und Wanderwegenetz mit seiner Gesamtlänge von rund 500 Kilometern als vorbildlich.
Darin eingebunden sind auch die vier „Perlen“ des Wangerlandes, die vier gastfreundlichen Orte mit ihren unterschiedlichen „Gesichtern“: Hooksiel, das einstige Hafenstädtchen und heutige Paradies für Wassersportler; Horumersiel-Schillig, das gut gelaunte touristische Zentrum; Minsen-Förrien, der malerische, beschauliche Ort fern jeder Hektik; Hohenkirchen, die zentral im Wangerland gelegene Ansiedlung, die innerörtliche Ruhe mit modernsten touristischen Projekten kombiniert: Am Ortsrand nimmt derzeit das Wangermeer Form an, ein 100 ha großer Freizeitsee mit angrenzender Ferienhausbebauung und attraktiven Freizeitanlagen.
Nach allen Regeln der Unterhaltungskunst hat sich hier zudem schon die „Nordsee-Spielstadt Wangerland“ etabliert. Auf drei Hallen und 5000 Quadratmeter Fläche verteilen sich Karussells, Achterbahn, Autoscooter, Tretboote, Rutsche und viele weitere Spiel- und Aktionsgeräte. Nicht weniger unterhaltsam zeigt sich auch die Spielscheune „Bullermeck“ in Hooksiel. Der Indoor-Park bietet auf 3000 Quadratmeter Fläche alle „angesagten“ Freizeithits für junge Gäste. Wer das Motto „Indoor“ zusätzlich auf die Nordsee ausdehnen möchte, hat im Wangerland ebenfalls freie Bahn. Die Friesland Therme Horumersiel und das Meerwasserhallenwellenbad Hooksiel machen das Bad im Nordseewasser bei jeder Wetterlage zum ungetrübten Vergnügen.
Auch auf einem ganz anderen Feld zeigt das Wangerland traditionell Flagge. Seit 1985 trägt Horumersiel-Schillig das Qualitätsprädikat „Nordseeheilbad“. Und dabei soll es bleiben, denn trotz der immer strengeren Prüfkriterien will das Wangerland sich im kurmedizinischen Bereich unverändert stark engagieren. Besonders auf dem Gebiet der Mutter-Kind-Kuren, der Reha-Maßnahmen und der ambulanten Kur ist die Region gut gerüstet – mit einem leistungsstarken Kurmittelhaus, mit dem heilkräftigen Nordseeklima und einem Quartierspektrum, das auf die ambulante Kur ideal zugeschnitten ist. Ferienwohnungen aller Preisklassen sowie eine große Zahl komfortabler Camping-, Wohnwagen- und Wohnmobilstellplätze machen den Hauptteil des Unterkunftsangebotes aus.
Informationen: Wangerland Touristik GmbH, Zum Hafen 3, 26434 Horumersiel
Telefon 04426/987110, info@wangerland.de, www.wangerland.de